Plauen

Corinne Douarre arbeitet an einem Musiktheaterstück, das auf einer Geschichte basiert, die sie selbst erlebt hat und auf Geschichten, die man ihr im Austausch darauf erzählt hat. Seine Geschichte handelt von ihrer Reise nach Plauen (Sachsen) 1994, auf den Spuren ihres Vaters, der während des Zweiten Weltkriegs dort als Zwangsarbeiter (S.T.O.) interniert war.

Für dieses Stück überträgt Corinne Douarre Erzählungen in Chansons. Zur Musik evozieren assoziative Texte Geschichten von verschiedenen Personen, aus verschiedenen Ländern, die aber alle, auf eigene Weise, mit der anfänglichen Geschichte aus Plauen zusammenhängen.

Ausserdem integriert Corinne Douarre Briefe in das Stück: Briefe von ihrem Vater aus dem Arbeitslager; Briefe nach dem Krieg zwischen ihrem Vater und seinem tschechischen Freund aus dem Arbeitslager; schliesslich Briefe, die Corinne Douarre erst 1991, nach dem Tod ihres Vaters, entdeckt hat, die eine tiefe Freundschaft zwischen ihm und Herrn Homann, einem Komponisten aus Plauen, sowie dessen Frau nachzeichnen.

Das Stück ist in französisch, deutsch und in Bildern. Die Premiere findet voraussichtlich im Herbst 2006 statt.